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2007 Landessieger Jugend denkt Zukunft

Artikel in der Friedberger Allgemeinen vom 13.10.2007:




Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom 12.10.2007:



Süddeutsche Zeitung vom 17.10.2007:

Schüler als Zukunftsforscher
Jugendliche entwickeln Ideen für Unternehmen

Um Trends zu erkennen, holen sich Firmen häufig teure Berater ins Haus. Andere laden einfach ein paar Jugendliche ein, die sich einige Tage in der Firma um¬sehen und dann ein neues Produkt anregen. Oder eine Dienstleistung. Dass die Arbeit mit Jugendlichen tatsächlich fruchtbar sein kann, zeigen die Ergebnisse des Schülerwettbewerbs „Jugend denkt Zukunft - Trends für 2020". Neunt- bis Zwölftklässler aus ganz Bayern haben an dem Innovationsspiel der deutschen Wirtschaft teilgenommen und dabei jeweils eine Woche lang ein Unternehmen begutachtet. Die besten Vorschläge für neue Produkte und Dienstleistungen wurden jetzt im „8 Seasons" in München mit Preisen bedacht.
Recht phantastisch wirken die Konzepte zunächst, ein turmförmiges Solargebäude etwa, das sich mit der Sonne dreht, und doch sind solche Ideen durchaus realistisch. Der Solarturm, den Schüler der städtischen Wirtschaftsschule Nürnberg zusammen mit der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg als Patenunternehmen erdacht haben, wurde jedenfalls gerade in Freiburg fertiggestellt. Die Nürnberger Schüler kamen somit etwas zu spät mit ihrem Trend, immerhin erreichten sie aber noch den vierten Platz im Landesentscheid des bundesweiten Zukunftswettbewerbs.
Gewonnen hat die staatliche Fachoberschule Friedberg. Die Schüler arbeiteten eine Woche lang beim Accor-Hotelkonzern und kamen dabei zum Ergebnis, ein Quick-Check-In-System für eilige Gäste sei dringend nötig. Accor ließ die Idee umgehend vom Fraunhofer-Institut prüfen, mit dem Fazit: „Ein echter Trend!" Die Gewinner strichen ein Preisgeld von 2000 Euro für die Schulkasse ein. Die bei¬den zweiten Plätze teilen sich das Leibniz-Gymnasium Altdorf und das Adolf-Weber-Gymnasium in München. Die Alt¬dorfer Schüler ersannen zusammen mit der Suspa Holding GmbH ein Fenstersystem, das mit einer Scheibenwaschanlage ausgestattet ist. Die Münchner Schüler schlugen ihrer Partnerfirma, der Deutsche Bahn Netz AG, vor, ein automatisches Gleisüberwachungs- und Reinigungssystem in ihren Zügen einzubauen. Jugendliche des Gymnasiums Ottobrunn, die bei Intel arbeiteten, entwickelten einen Computer, der Tafel, Schulbuch und Lehrplan vereint. Die Schüler erhielten dafür den fünften Preis - und immerhin noch 500 Euro.
Bayerns Justizministerin Beate Merk lobte als Festrednerin den Erfindergeist und fand die Vorschläge der Schüler „genial". In Zeiten des Klimawandels und knapper Ressourcen seien Innovationen dringend gefragt. Kai Panholzer, Deutschlandchef von Hauptsponsor Wrigley, betonte, dass der 2005 gestartete Wettbewerb bundesweit Unternehmen und Schulen einander näher bringe. 380 Patenschaften seien so entstanden. chro

Hier können Sie sich einen Bericht über die Preisträger auf dem Onlineportal www.schlemmerregion-muenchen.de ansehen.


Folgendes Glückwunschschreiben kam vom Kultusministerium:

Gratulation zum regionalen Sieg im Wettbewerb „Jugend denkt Zukunft"

Sehr geehrter Herr Lipczinsky,

mit großer Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass eine Schülergruppe Ihrer Schule, nach dem bundesweiten Sieg im vergangenen Jahr, bei der regionalen Prämierungsveranstaltung der Wirtschaftsinitiative „Jugend denkt Zukunft" in Bayern erneut den ersten Platz belegt hat.
Ihre Schülergruppe ragt unter den 45 in Bayern teilnehmenden Einrichtungen wieder durch ihr außergewöhnlich kreatives Potenzial und ihre Innovationsfreude heraus. Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement und weicher Leistungsbereitschaft die jungen zukünftigen „Fach- und Führungskräfte" innovative Ideen für morgen entwickeln.
Durch die erneute Preisträgerschaft hat Ihre Schule bewiesen, dass eine nachhaltige und individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler über den Schulalltag hinaus ein zentrales Anliegen Ihrer Schulgemeinschaft ist. Bitte sprechen Sie auch den Lehrkräften, die diesen Wettbewerb begleitet haben, meinen besonderen Dank aus.

Ich wünsche Ihrer Schule für die überregionale Prämierungsveranstaltung und weitere Teilnahmen an Projekten viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Schneider


Folgendes Glückwunschschreiben kam von Wrigley:

Sehr geehrter Herr Lipczinsky,

wir gratulieren Ihnen nochmals sehr herzlich zum ersten Platz Ihrer Schülerinnen und Schüler beim ersten regionalen Wettbewerb von Jugend denkt Zukunft in Bayern!

Die Jugendlichen haben auf beeindruckende Weise ihr kreatives Talent unter Beweis gestellt und wurden als würdige Preisträger ausgezeichnet. Die innovativen Ideen sowie die lebendigen und selbstbewussten Präsentationen der Schülerinnen und Schüler haben mich wieder einmal begeistert und mir deutlich gemacht, wie wichtig und richtig unser Engagement im Projekt Jugend denkt Zukunft ist. An dieser Stelle möchte ich Ihnen persönlich auch noch einmal für den Einsatz Ihrer Schule und vor allem der betreuenden Lehrkraft danken - ohne dieses Engagement wäre die Initiative nicht möglich. Es wäre großartig, wenn Sie auch in Zukunft offen für Schule-Wirtschaft-Kooperationen sind und sich im Kreise der Schulleiterinnen und -leiter unserer Region für diese Art der Zusammenarbeit einsetzen.
Sehr gerne übersende ich Ihnen hiermit den Scheck über das Preisgeld in Höhe von 2.000 € und würde mich freuen, wenn die Jugendlichen und die betreuende Lehrkraft gemeinsam überlegen, wie sie das Geld sinnvoll und nachhaltig zum Nutzen der Schule einsetzen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Wrigley
Kai Panholzer

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