2009 Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2009
Die Klasse W12F nahm am 39. Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2009 teil und wartet nun auf die Auswertung ihres Beitrages.
Viele Produkte in China, insbesondere Spielzeug, werden meist in Massen produziert, vieles davon in Handarbeit durch einfache Arbeiter. Sieben Arbeitstage in der Woche, niedrige Löhne u. a. sind in diesem Wirtschaftszweig die Regel. Ein neues Wort ist in China entstanden: „Gualosi” – Tod durch Übermüdung.
Dabei geht es auch anders: Manche ausländische Unternehmen in China bemühen sich um bessere Arbeitsbedingungen und soziales Engagement. Chinas eigene Spielzeugin-dustrie tut im Vergleich dazu wenig. Der Weltverband der Spielzeugindustrie, ICTI (In-ternational Council of Toy Industries), will mit einer Selbstverpflichtung der Spielzeug-hersteller im „ICTI CARE Process” diese Zustände überwinden. Auch Chinas Regierung hat 2008 mit dem Arbeitsvertragsgesetz reagiert.
Die Jugendlichen hatten sich im Dezember mit dem Thema FAIRPLAY – EIN BLICK IN CHINAS SPIELZEUGFABRIKEN beschäftigt und Qualitätssiegel und Arbeitsbedingun-gen in chinesischen Spielzeugfabriken intensiv untersucht. Dabei wurden Firmen, wie LEGO oder MATTEL angeschrieben und die dortigen Pressestellen nahmen Stellungen zu ihren Zertifizierungen und wie sie Qualität und Arbeitsbedingungen überprüfen.
Rund 60.000 Schüler/innen beteiligen sich jedes an dem von der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführten Wettbewerb, in dessen Mittelpunkt selbst organisiertes Lernen und Projektarbeit stehen.
Nun wartet die Klasse auf die Auswertung. „Wir hoffen unter den rund 3.000 Einreichungen die Jury mit unserem Werkstück, einer gebundenen Dokumentation, die Jury zu überzeugen“, so eine Schülerin.
Zu gewinnen sind 500 Preise: Klassenfahrten ins In- und Ausland, Geldprämien sowie Sach- und zahlreiche Sonderpreise.
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