2006 FOS gewinnt Wettbewerb "Jugend denkt Zukunft"
Die FOS Friedberg gewann zusammen mit Accor den bundesweiten Preis der Wirtschaftsinitative "Jugend denkt Zukunft". Am Mittwoch, 25.10.2006, präsentierten die SchülerInnen in Berlin ihre Vision des schnellen Check-In per Strichcode in den Accor Hotels. Bei der Preisverleihung gratulierte auch Bundesforschungsministerin Annette Schavan.
Hier können Sie sich ein Interview mit involvierten SchülerInnen ansehen, das in der Zeitschrift "Neue Szene" in der Dezemberausgabe 2006 erschien.
Artikel in der Friedberger Allgemeinen vom 26.10.2006:
Artikel in der Friedberger Allgemeinen vom 25.10.2006:
Klicken Sie hier, um sich das Glückwunschschreiben des Kultusministers Siegfried Schneider anzusehen.
Wochenkommentar in der Friedberger Allgemeinen vom 28.10.2006:
Ein prämiertes Aushängeschild
An der Friedberger Fachoberschule (FOS) gibt es viele Gründe zu feiern: Das im vergangenen Schuljahr bezogene neue Gebäude, durch das dieser Schule auch im öffentlichen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zuteil wird. Und nun eine medienwirksame Prämierung in Berlin - gedacht für Deutschlands „zukünftige Denker und Lenker". Die FOS hat sich mit ihrer engagierten Teilnahme am Wettbewerb der Wirtschaftsinitiative „Jugend denkt Zukunft" einen der erstmals bundesweit verliehenen ersten Preise redlich verdient. Gegen 400 andere Ideen für Produkte und Dienstleistungen muss man sich erst einmal durchsetzen.
Einen gewissen Startvorteil hatten die Friedberger bei der Prämierung dadurch, dass ihre Ideen für ein Hotel der Zukunft schon vorab durch das renommierte Fraunhofer-lnstitut „geadelt" worden waren. Es musste schon etwas so Griffiges wie die Wahlmöglichkeit beim Check-in sein, damit dies in die virtuelle Wirklichkeit des neuen Service-Labors des Instituts passte.
Doch was geht eigentlich Schüler des Jahres 2006 an, wie sich eine Hotelkette fit für das Jahr 2020 machen kann? Wäre es nicht sinnvoller, sich stattdessen mehr auf den Lehrstoff zu konzentrieren? Nein, Projektarbeit wie bei „Jugend denkt Zukunft" macht Sinn. Sie fördert Teamfähigkeit, Ausdrucksvermögen und macht Mut, selbstständig aufzutreten usw. Alles Fähigkeiten, die einmal im Berufsleben gefordert sind. Und darauf soll ja die berufliche Oberstufe an den Fachoberschulen mit vorbereiten.
Übrigens: Der „Jugend denkt Zukunft"-Bundespreis ist schon die zweite Auszeichnung innerhalb von zwei Schuljahren. 2005 ging bereits der Europa-Teampreis eines Multimedia-Wettbewerbs von Siemens an eine frühere Schülergruppe der FOS.
Erfolge durch ein Miteinander
Möglich sind solche Erfolge nur, wenn alle motiviert an einem Strang ziehen - von den Schülern, über die Lehrer bis zum Schulleiter Rainer Lipczinsky. Ihm ist bewusst, wie wichtig ein gutes Schulklima ist - natürlich nicht nur für Wettbewerbe, sondern auch für ein Umfeld, in dem man gerne lernt.
Auch am benachbarten Wernher-von-Braun-Gymnasium gab es in dieser Hinsicht Anfang der Woche etwas zu feiern: Dort kündigte sich mit dem Spatenstich der Erweiterungsbau an, der ab nächstem Schuljahr zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten bietet. Notwendig wurde er zwar insbesondere wegen des Nachmittagsunterrichts im Zusammenhang mit dem achtstufigen Gymnasium (G 8). Doch die Erweiterung eröffnet ab September 2007 durch die zusätzlichen Räume Chancen, die genutzt werden sollten. Insbesondere die Mensa, die auch als Aula dienen kann, könnte das Schulleben bereichern.
In Sachen Wettbewerbe muss sich das Gymnasium vor der FOS nicht verstecken. Beachtlich sind die Erfolge bei „Jugend debattiert" dank einer engagierten Betreuung: Jens Weymann schaffte es heuer ins Bundesfinale, zwei Jahre zuvor wurde Thomas Altmannshofer sogar 2. Bundessieger. Und bei zentralen Leistungstests zählt die Friedberger Schule regelmäßig zu Bayerns besten Gymnasien.
So darf man sich weiter auf Erfolge aus Friedberger Schulen freuen. Welche wird die nächste sein? FOS oder Gymnasium? Ein bisschen Wettbewerb spornt an. A. Schmidt
Hier kann man sich die Pressemitteilung von Accor dazu ansehen.
Zurück zur Auswahl
|