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Kreatives Schreiben
 

Rezension von Benedikt Wilhelm

Die Hauptfigur White Mike, ein begabter Schüler, welcher gerade seine Schulausbildung abgeschlossen hat, gehört der reichen Oberschicht Manhattans an. Im Vergleich zu seinen Freunden ist er ein recht normaler Junge. Er ist nicht drogen- oder alkoholsüchtig, aber dennoch ein unglücklicher Junge, der den Tod seiner Mutter sowie das Erwachsenwerden nicht verkraftet. Vielleicht ist er gerade deshalb unglücklich, da er nicht wie sein Klientel seine Sorgen in irgendwelchen Drogen versucht zu ertränken. Da zur Zeit des Geschehens gerade die Winterferien anstehen und somit auch einige Partys stattfinden, ist er ein gefragter Mann. Der Höhepunkt dieser Ferien soll eine große Silvesterparty darstellen, welche für viele die letzte Party ihres Lebens sein sollte.

Der Autor Nick McDonell verleiht diesen Roman eine Prise Glaubhaftigkeit, da er selbst aus wohlhabenden Hause stammt und ihm somit die Verhaltensweisen der reichen Jugend bekannt sein sollte. Für Außenstehende mag diese Geschichte etwas absurd sein, aber dennoch gelingt es dem Autor die Probleme derer darzustellen, die bereits alles haben, aber dennoch mehr wollen und somit unaufhaltsam ins Verderben rennen.

Des Weiteren gelingt es McDonell durch die ständigen Szenenwechsel das gedankenlose Handeln der Jugendlichen zu untermalen. Diese Wechsel bringen zwar eine gewisse Hektik ins Spiel, aber dennoch wirkt das Werk trostlos. Dies wird durch oft vorkommende Rückblicke erreicht, welche von einer Zeit berichten, in der das Leben der Jugendlichen einem "fast " normalen Leben eines Jugendlichen gleicht. Gewiss kann man nicht sagen, dass sie ein normales Leben führen, da dies durch ihren sozialen Stand nahezu unmöglich ist.