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Kreatives Schreiben
  Rezension von Denis Yelmen

In dem Roman "Zwölf ', von dem erst 17-jährigen Autor Nick McDonell, dreht sich alles um den jungen Dealer White Mike. White Mike ist ebenfalls 17 Jahre alt und verkauft, da er nach der High School seine Schulausbildung unterbrochen hat, Drogen an reiche New Yorker Teenager. Er trägt Jeans, einen langen schwarzen Mantel und nimmt selbst keine Drogen, trinkt sogar nicht einmal Alkohol. Die komplette Geschichte spielt sich in einem relativ kurzen Zeitraum ab, nämlich zwischen Weihnachten und Sylvester. Dabei werden viele unterschiedliche Personen in die Story miteinbezogen, wie der junge Claude. Er vertreibt sich seine Langeweile nicht mit Drogen, aber dafür mit nicht mindergefährlichen Waffen. Claude spielt dabei eine wichtige, wenn auch unrühmliche Rolle am Ende der Geschichte, als es beim Finale auf der Sylvesterparty im Blutbad endet.

Meiner Meinung nach gelingt es dem Autor sehr gut den Leser mit einzubeziehen, da die Geschichte mit ihrer düsteren Stimmung, verbunden mit Drogen, Geld und Waffen, sehr real wirkt.

Und da ich im Internet recherchiert habe, dass der Autor Nick McDonell selbst aus einer reichen New Yorker Familie kommt, könnte ich mir vorstellen, dass ein Großteil der Story auf eigenen Erfahrungen beruht und das ganze noch Tick interessanter gestaltet.